In Frankreich soll eine Hendl-Schar einen jungen Fuchs getötet haben.

März 14, 2019 Aus Von Norman Turner

Normalerweise passiert das umgekehrt, das ist klar. „Fuchs du hast die Gans gestohlen“ singt jedes Kind, aber auch Henderln stehen ganz oben am Speiseplan der roten Räuber.

Im französischen Ort Gros-Chene (Bretagne) hat sich der Spieß aber nun offenbar umgedreht. Ein junger Fuchs drang in den Hühnerstall ein – und war in der Falle. Eine automatische Tür schloss sich hinter ihm und er war gefangen.

Die 3.000 Hühner hießen ihren Gast standesgemäß mit einer Panikattacke willkommen. Hunderte dürften begonnen haben, den Fuchs mit ihren Schnäbeln zu attackieren.

Am Tag darauf fand der Besitzer der Geflügelfarm den Kadaver des Tieres in einer Ecke des Stalls – von unzähligen Schnabelhieben übersäht, vor allem auch im Nacken. Das arme Jungtier wurde zu Tode gepeckt.

Herde vs. Raubtier
„Es war ein Herdeninstinkt, und sie haben ihn mit ihren Schnäbeln attackiert“, ist Pascal Daniel von der landwirtschaftlichen Lehranstalt in Gros-Chene überzeugt.

Insgesamt werden auf der Geflügelfarm rund 6.000 Hendln auf rund zwei Hektar Fläche gehalten.